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Deutsche EuroShop halten


13.11.2009
HSH Nordbank AG

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Steffen Wollnik, Analyst der HSH Nordbank AG, stuft die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) von "kaufen" auf "halten" herab.

Die Deutsche EuroShop habe gestern die Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale 2009 bekannt gegeben. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12% bzw. 10,3 Mio. EUR auf 94,4 Mio. EUR verbessert. Durch die neu eröffneten Center in Hameln und Passau sowie die Erhöhung des Anteils am City-Point Kassel sei der Umsatz um 9,2 Mio. EUR gestiegen. Die Umsatzerlöse der Bestandsobjekte hätten um 1,1 Mio. EUR bzw. 1,6% zugenommen. Das EBIT sei um 15% auf 80,9 Mio. EUR gestiegen. Das Finanzergebnis habe sich um 18% auf - 41,6 Mio. EUR verschlechtert. Auch dies sei im Wesentlichen auf die neuen Objekte zurückzuführen.

Das Bewertungsergebnis habe sich von 2,5 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR erhöht. Es enthalte einen Bewertungsgewinn, der infolge der erstmaligen Vollkonsolidierung des Kasseler Objektes ausgewiesen werde, sowie unrealisierte Währungsgewinne. Das Ergebnis vor Steuern sei von 37,9 Mio. EUR auf 46,2 Mio. EUR gestiegen. Der Konzernüberschuss sei um 23% von 31,3 Mio. EUR auf 38,5 Mio. EUR geklettert. Ohne das Bewertungsergebnis wäre er um 11% gewachsen. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert) betrage 1,09 EUR. Der FFO je Aktie (unverwässert) habe sich um 9% auf 1,11 EUR verbessert.


Obgleich einzelne Shoppingcenter in der aktuellen Wirtschaftskrise besser abschneiden würden als andere, sei nach Angaben des Managements insgesamt keine wesentliche Eintrübung des Konsumverhaltens erkennbar. Die Analysten würden daher die Bewertungsannahmen ihrer Analyse vom 5. Mai 2009 nicht korrigieren. Zukünftige Mietsteigerungen durch die Erweiterungen der Shoppingcenter in Dresden und Frankfurt, wo die Baumaßnahmen mittlerweile begonnen hätten, hätten sie bereits einkalkuliert.

Die zu Beginn des dritten Quartals durchgeführte Kapitalerhöhung und die daraus resultierenden Investitionsabsichten hätten die Analysten in das Bewertungsmodell integriert, obgleich das Management noch keine konkreten Investitionsobjekte genannt habe. Mittels der Economic Value Added-Methode (EVA) hätten die Analysten einen fairen Wert von 25,00 EUR je Aktie ermittelt.

Das Anlagerisiko sei nach wie vor durchschnittlich. Die folgende Planungsrechnung hätten die Analysten umgestellt. Einer neuen Bilanzierungsregel zufolge müsse die Deutsche EuroShop ab 2010 fünf Center, die bisher quotal konsolidiert worden seien, nach der "at Equity"-Methode bilanzieren. Das Konzernergebnis ändere sich dadurch nicht.

Ihre Einstufung für die Deutsche EuroShop-Akite senken die Analysten der HSH Nordbank AG von "kaufen" auf "halten" mit einem Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten von unverändert 25,00 EUR. (Analyse vom 13.11.2009) (13.11.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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